Vasen Vasen
Bilder Bilder
Teppiche Teppiche
Betten Betten
Vase Vase
Schränke Schränke
Bilderrahmen Bilderrahmen
Küchenbüffet Küchenbüffet
Kommode Kommode
Sekretär Sekretär
Chaiselonge Chaiselonge
Diwan Diwan
Küchenhexe Küchenhexe
Schmuck Schmuck
Porzellan Porzellan
Matratzen Matratzen
Schaukelpferd Schaukelpferd
Tisch Tisch
Murmelbahn Murmelbahn
Bügelbrett Bügelbrett
Regal Regal
Modelleisenbahn Modelleisenbahn
Besteck Besteck
Bettzeug Bettzeug
Fotos Fotos
Erinnerungen Erinnerungen
Poesiealben Poesiealben
Automobile Automobile
Vasen Vasen
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Aktuelles

Vortrag und Gespräch mit Armin H. Flesch: 3. Februar (19 Uhr) im „noon“ (Theater am Goetheplatz)

Die Erb:innen der „Arisierung“

„Arisierung“ ist ein Aspekt des Antisemitismus, des NS und des Holocaust, dessen Konsequenzen in Gestalt veränderter Besitzverhältnisse bis heute bestehen. „Arisierung“ geschah nicht irgendwo weit weg und hinter Stacheldraht, sondern vor und hinter der eigenen Haustür.

Im Unterschied zum Mord in den Vernichtungslagern und Ghettos waren daran keineswegs nur Partei, SS und SA beteiligt, sondern ein breiter Querschnitt durch die gesamte (nichtjüdische) deutsche Gesellschaft: Polizisten und Gerichtsvollzieher, Finanz- und Meldeämter, Banken und Großindustrie, Unternehmer, Gewerbetreibende und Freiberufler ebenso wie Landwirte, Künstler:innen, Beamte, Angestellte und Arbeiter:innen.

Kirchen und Klöster profitierten genauso wie Hausfrauen, Soldaten und sogar Säuglinge, Arme wie Reiche, Adolf Hitler und Friedrich Flick ebenso wie Anna und Otto Normalverbaucher. Alles war formal durch „Recht“ und Gesetz geregelt, eine Strafe, wie sie Dieben und Hehlern üblicherweise droht, nicht zu fürchten. Die Preise waren niedrig und für jeden war etwas dabei.

Sich mit „Arisierung“ zu befassen bedeutet, sich mit der Beteiligung der „ganz normalen Deutschen“ am Holocaust auseinanderzusetzen, mit der eigenen Stadt, Familie – mit sich selbst. „Arisierungs“-Recherche ist ein Blick in den Spiegel: Woher stammt eigentlich mein ererbter Besitz? Wie weit sind meine Großeltern gegangen? Wie weit würde ich selbst gehen?

Der Journalist Armin H. Flesch aus Frankfurt (M.) arbeitet seit Jahren zum Thema „Arisierung“. Mit ihm wollen wir – auch anhand konkreter Beispiele - diskutieren, wer am legalisierten Raub an den deutschen und europäischen Juden partizipierte, wer profitierte und welche Bedeutung die „Arisierungs“-Dynamiken für Entstehen und Verständnis der NS-Gesellschaft und des Holocaust haben.

Auch für das Publikum können sich konkrete Fragen stellen: Besitze ich oder besitzt meine Familie möglicherweise Gegenstände aus „Arisierungs“-Vorgängen? Warum könnte das nach so vielen Jahren von Interesse sein?

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Braunes Erbe“ des Projekts geraubt.de mit der Heinrich Böll-Stiftung Bremen und dem Theater Bremen, das am 6. März das Stück »Raub. Verladene Erinnerungen« uraufführt. An der Veranstaltung mit Armin Flesch ist zudem die Landeszentrale für politische Bildung Bremen als Kooperationspartnerin beteiligt.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Das „noon“ ist barrierefrei zugänglich.

Foto oben und unten: Hanau 1942, gute Stimmung bei der Versteigerung jüdischen Eigentums, offiziell fotografiert von Stadtfotograf Franz Weber. Quelle: Medienzentrum und Bildarchiv Hanau

15. März 2026 (11 Uhr)

Erinnerungspolitische Radtour

Immer wieder organisieren wir erinnerungspolitische Radtour zu NS-Raub-relevanten Orten in Bremen, deren Termine medial und auf dieser Homepage bekannt gegeben werden. Der nächste derzeit geplante Termin findet am 15. März 2026 statt. Treffpunkt ist um 11 Uhr vor dem »Haus des Reichs« (Rudolf Hilferding-Platz).

Viele bekannte Bremer Orte sind mit der Beraubung der jüdischen Bevölkerung eng verknüpft, ohne dass dies öffentlich bekannt ist. Dazu gehören das Weserstadion ebenso wie das »Aladin« in Hemelingen. Inhaltlich ausgehend vom neuen Mahnmal am Tiefer, das an die europaweite Beraubung der jüdischen Bevölkerung unter Beteiligung Bremer Firmen, Behörden und Privatpersonen erinnert, führt unsere erinnerungspolitische Radtour zu einigen dieser Orte und thematisiert deren jeweiligen Verbindungen zum NS-Raub.

Nicht alle relevanten Orte lassen sich logistisch mit einer einzigen Radtour verbinden, andere existieren nicht mehr. Dennoch wird deutlich werden, wie viele Orte und gesellschaftliche Gruppen von der Ausplünderung der jüdischen Bevölkerung profitiert haben, die dem Massenmord vorausging. Die Radtour findet im Rahmen der derzeitigen Ausstellung „das fehlende Segment“ in der Bremer Bürgerschaft statt. Die Radtour dient dabei nicht nur der Informationsvermittlung, sondern soll vor Ort, im Sinne eines kollektiven Brainstormings, auch die Fragen aufwerfen, wie wir, privat und öffentlich, mit dem NS-Unrechtserbe umgehen wollen.

Content Notification: Im Rahmen der Radtour werden Einblicke in nationalsozialistische Strukturen, Dokumente und Zeitungsartikel gegeben sowie Verfolgungs-Biografien von Jüdinnen_Juden thematisiert. CN: #Antisemitismus, #NS-Ideologie,#Menschenverachtung,#Verfolgung


Zwischen den Dingen

Recherche zu verdächtigen Privat-Gegenständen im Kontext der NS-Beraubung Forschungs-Kiosk 13. Januar 2026

Di 13. Januar 16.00–20.00 Uhr und Mi 11. März 15.00–19.00 Uhr richten wir wieder einen temporären Forschungskiosk im noon / Foyer Kleines Haus (Theater Bremen) in Bremen aus.

Dinge mit Geschichte gesucht! Sie haben/Du hast einen Gegenstand der möglicherweise im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Verfolgung steht Wir begeben uns gemeinsam auf Spurensuche.

Was wissen wir über das Familienerbe, den Flohmarktschrank, den Dachbodenfund?

Besteck, Bilder, Bücher, Geschirr, Koffer, Möbel, Schmuck, Musikinstrumente, Spielzeug, Textilien

Provenienzforschung heißt - Die Herkunft der Dinge erforschen: Umstände von Eigentumswechsel herausfinden & einordnen, Dokumente & Fotos sichten, Narrative in Familien hinterfragen, Auktions- und Verkaufslisten abgleichen, eigentliche Besitzer*innen suchen, Mögliche Umgangsformen finden und/oder Rückgabe initiieren.

Für Hinweise vorab folgt diesem Link

Veranstaltungskooperation: Heinrich Böll-Stiftung Bremen, Erinnern für die Zukunft e.V., Theater Bremen, www.geraubt.de

Stadtspaziergang zum 9. November 2025

Stadtspaziergang zum 9. November


14:00-16:00 Uhr
Am Köfte-Kosher Gedenkpavillon
Marwa-El-Sherbini-Platz,
28203 Bremen

Anmeldung unter: koeftekosher@googlemail.com

Financial Times OCT 4 2025

German logistics billionaire faces questions over Nazi-era legacy

Klaus-Michael Kuehne has repeatedly declined to address growing evidence of his company’s wartime conduct Link

taz v. 4.8.2025: Interview mit Henning Bleyl

»Demonstrativer und sinnfälliger geht Geschichtsvertuschung kaum«

PDF Download

ZWISCHEN DEN DINGEN vom 24.09.- 5.10.2024 

Rückblick: Ausstellung »Zwischen den Dingen« - Ausblick: Forschungs-Kiosk macht weiter

Die Ausstellung »Zwischen den Dingen« thematisierte den Umgang mit Gegenständen, die in der Zeit des Nationalsozialismus enteignet oder aus Fluchtgründen zurückgelassen werden mussten. Wo sind all diese Dinge heute? Welchen Umgang gibt es mit dem Unrechtserbe? Diesen Fragen widmete sich „Zwischen den Dingen“ aus künstlerischen, historischen und wissenschaftlichen Perspektiven. UMZU, Papenstr. 6, Bremen.

Viele Besucher*innen haben sich in den 14 Tagen über »Arisierungs«-Kontexte informiert und eigene Gedanken und Geschichten mit uns geteilt. Der begleitende Aufruf zur Ausstellung Gegenstände auf deren Herkunft zu betrachten und konkrete Hinweise und Spuren offen zulegen, fand großen Anklang. Danke an alle Besucher*innen und den gemeinsamen Austausch. Presseecho klick hier

Gegenstände wie beispielsweise Geschirr, Dekor, Bilder, Gläser, Uhren und Möbel wurden in dem von uns angebotenen Forschungs-Kiosk vorbei gebracht und betrachtet und sollen nun weiter beforscht und entschlüsselt werden. Die Möglichkeit, in Ansätzen die Geschichten der Dinge zu klären und somit eben auch die Erinnerungen und Lebensspuren der vorherigen Besitzer*innen offen zu legen hat viele Menschen bewegt. Deshalb werden wir als Mahnaml-Projekt das Format des öffentlichen Forschungs-Kiosk fortsetzen. An folgenden Terminen bieten wir in den Räumlichkieten der Heinrich Böll-Stiftung Bremen, Carl-Ronning-Straße 9, 28195 Bremen für 2024 weitere Recherche-Hilfe an:

Immer donnerstags von 16-19h. Am 21.11., 28.11., 5.12., 12.12. und 19.12.2024.

Vasen Vasen
Bilder Bilder
Teppiche Teppiche
Betten Betten
Vase Vase
Schränke Schränke
Bilderrahmen Bilderrahmen
Küchenbüffet Küchenbüffet
Kommode Kommode
Sekretär Sekretär
Chaiselonge Chaiselonge
Diwan Diwan
Küchenhexe Küchenhexe
Schmuck Schmuck
Porzellan Porzellan
Matratzen Matratzen
Schaukelpferd Schaukelpferd
Tisch Tisch
Murmelbahn Murmelbahn
Bügelbrett Bügelbrett
Regal Regal
Modelleisenbahn Modelleisenbahn
Besteck Besteck
Bettzeug Bettzeug
Fotos Fotos
Erinnerungen Erinnerungen
Poesiealben Poesiealben
Automobile Automobile